• Allgemein

    Alles neu macht der Herbst Wie schnell die Zeit vergeht. Da beendet man ein Projekt, fährt in den Urlaub, lässt sich operieren und schon sind die Wochen meines Blog-Sabbats vorbei. Kaum zu glauben. Hier wohl die interessanteste Information für die meisten meiner Leser: Nein, ich habe leider nicht mit meinem Manuskript den Wettbewerb gewonnen. Das ist aber nicht weiter tragisch für mich. Der Wettbewerb hat mich unter Druck gesetzt und ich habe bis zum Abgabetermin hart an meinem Roman gearbeitet. Das hätte ich wohl in der kurzen Zeit ohne Ansporn nicht geschafft. Manches Mal braucht man eben eine Herausforderung, um aus dem Quark zu kommen. Jetzt überarbeite ich das Manuskript…

  • Allgemein

    Blog-Sabbat Da ich in den nächsten Wochen intensiv an meinem Manuskript arbeiten möchte und mein Brotjob bereits viel Zeit in Anspruch nimmt, gönne ich mir eine Blogpause. Ich möchte diese nutzen, um mein Werk wettbewerbstauglich zu gestalten. Die Chance auf einen Verlagsvertrag (Wettbewerbsgewinn) möchte ich unbedingt wahrnehmen. Im Anschluss steht mein Jahresurlaub an, den ich sicher nach der Fertigstellung des Manuskripts und des Exposés benötige. Ab dem 27. Oktober geht es dann weiter. Bis dahin kann ich sicher schon mehr zu dem Wettbewerb erzählen. Ich freue mich auf ein Wiedersehen.

  • Allgemein

    Gesundheitliche Einschränkungen Jetzt hat es auch mich erwischt – Ich musste operiert werden. Nichts Ernstes, nur eine geplante OP am Fuß. »Alles gar nicht schlimm. Ich operiere Sie und danach tragen Sie sechs Wochen einen Spezialschuh. Eine Kleinigkeit.« Ja, so reden Ärzte. Das Dumme an der Sache, ich habe das geglaubt. Ich dachte tatsächlich, das wird ein Klacks. Ein paar Wochen humpeln und schon bin ich wieder auf dem Damm. Man muss wissen, ich wandere sehr gerne und bewege mich zum Ausgleich vom beruflichen Sitzen im Alltag viel. Wie sah die Realität aus? Bereits vor der OP fanden Voruntersuchungen statt. Nach der OP mehrfache Nachkontrollen in der Woche. Im Grunde…

  • Autoren-Nähkästchen

    Der Stand der Dinge Wer dem Blog schon etwas länger folgt, kann sich sicher noch an die Rubrik Liebes Tagebuch erinnern. Dort habe ich monatlich aus dem Arbeitsleben eines Autors berichtet. Da ich diese Rubrik eingestellt habe, aber doch in regelmäßigen Abständen Fragen dazu erhalte, gibt es hier ein Update in Form eines Interviews. Schreibst du noch gern? Auf jeden Fall. Im Moment an mehreren Projekten, was viel Zeit in Anspruch nimmt. Wann veröffentlichst du wieder etwas? Das kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Ein Manuskript befindet sich in der zweiten Überarbeitung. Während dieses ruht, schreibe ich an einem neuen Manuskript. Dazwischen nehme ich weiterhin an Ausschreibungen und Wettbewerben teil.…

  • Autoren-Nähkästchen

    Wie man besser schreiben lernt Zehn kurze Stichpunkte, die mir helfen, meinem Schreibstil zu verbessern: Schreiben, Schreiben, Schreiben Nur wer täglich übt, lernt etwas dazu. Von nichts kommt auch nichts! Wer ist der Leser Bevor ich ein Projekt beginne, muss ich wissen, wen ich damit ansprechen möchte. Fokussier dein Ziel Das Genre ist entscheidend für den Schreibstil und beeinflusst die Wortwahl. Jeder Text braucht Struktur Absätze in Texten erzeugen Spannung, Abwechslung und bieten dem Leser Pausen. Beende alles Angefangene Jedes Projekt lohnt sich zu überarbeiten, seien die Selbstzweifel auch noch so groß. Überarbeiten ist ein Muss Der erste Entwurf eines Textes ist die Rohfassung. Wie der Name schon sagt, benötigt sie noch viel…

  • Aus meiner Feder

    Selbstvertrauen Ich bin auf der Suche Steht es in einem Buche Weiß nicht mehr ein noch aus Steck den Kopf in den Sand wie Vogel Strauß Ich bin auf der Suche Es steht in keinem Buche Wie ich mein Leben zu führen hab Die Antwort ist drauf gar ganz knapp Ich bin auf der Suche Lass die Finger von dem Buche Nur ich allein kenne mein Ziel Um sich gut zu fühlen, braucht es nicht viel Ich bin auf der Suche Schreibe mir selbst ein Buche Ich bin ich, ohne Bedenken Ich werde mir selbst mein Herz mir schenken    

  • Autoren-Nähkästchen

    Der lange Weg zur Veröffentlichung In letzter Zeit häufen sich die Mails mit Anfragen zum Thema „Was mache ich mit meinem Manuskript?“ Für mich die perfekte Gelegenheit eine Kurzfassung meiner Weggestaltung zum eigenen Buch wiederzugeben. Ich möchte noch darauf hinweisen, dass jeder Autor ein wenig anders vorgeht. Vorab möchte ich allen gratulieren, die es geschafft haben, eine Geschichte fertig zu schreiben. Darauf darf man zurecht Stolz sein. Meine Schritte Die Rohfassung meiner Geschichte ruht ein paar Wochen. Dann geht es ans Überarbeiten. Dieser Prozess nimmt bei mir enorm viel Zeit in Anspruch. Wieder und wieder überarbeite ich die letzte Fassung, streiche Stellen, füge neue Szenen ein, ändere Dialoge und widme mich gezielt den einzelnen…

  • Autoren-Nähkästchen

    Bewegtes Autorenleben Ein weitverbreitetes Phänomen und Schreckenszenario der Autorenwelt ist die Schreibblockade. Man hört und liest die schlimmsten Berichte darüber. Schriftsteller, die sonst wie am Fließband produzieren, stürzen kopflos in den Abgrund der Wortleere. Weißes Papier wird zum Synonym des Horrors und verfolgt die geplagten Schreibakteure bis in ihre Träume, vergrault ihnen den ruhigen Schlaf. Ratgeber, die dem entgegenwirken sollen, existieren wie Sterne am Himmel bei klarer Sicht. Doch jeder Autor sollte seinen eigenen Weg finden. Dazu bedarf es nicht viel. Man muss sich nur selbst ein wenig unter die Lupe nehmen. Mein Weg weg vom Schreibfrust ist und bleibt die Bewegung. Das klingt simpel und im Grunde ist es das auch. Ich habe festgestellt, dass mein Hirn nach längeren…

  • Autoren-Nähkästchen

    Freiheit Als Autor obliegt mir die Verantwortung, die Rahmenbedingungen meiner Arbeit eigenständig festzulegen. Ich entscheide ohne Absprachen: – Wie viel? – Wo? – Wann? – Woran? – Wie? Das ist auf der einen Seite sehr angenehm, auf der anderen nervig. Es heißt nicht grundlos Die Qual der Wahl. Mit Freiheit muss man eben umgehen können. Hier eine kleine Auswahl an Fragen, die mich immer mal wieder plagen: Soll ich mitten in der Nacht aufstehen, um eine Idee aufzuschreiben oder im warmen Bett liegen bleiben? + Über Nacht könnte ich meine Einfälle vergessen + Auch mein Körper benötigt Ruhephasen Soll ich Schreiben, um voranzukommen, oder Zeit mit der Familie verbringen? + Ich…

  • Liebes Tagebuch

    August 2016 Weitere einunddreißig Tage sind verstrichen. Der Monat vergeht, ohne das ich die einzelnen Tage bewusst wahrnehme und dennoch beschleicht mich das Gefühl auf der Stelle zu treten. Monat für Monat beschreibe ich die gleichen Vorgänge: Ich korrigiere mein Manuskript in der letzten Fassung, nehme an weiteren Ausschreibungen teil und lese Schreibratgeber. Ich stecke fest! Oder doch nicht? Wie wichtig das Führen eines Erfolgstagebuchs ist, bemerke ich erst in den letzten Wochen. Es gibt Fortschritte! Kleine, fast übersehbare Zwergenschrittchen. Doch auch winzige Schritte führen mich näher an mein Ziel. Ich behaupte sogar, ich kann das Ziel, wenn auch noch in weiter Ferne, bereits ausmachen. Anfang November visiere ich die…