• Autoren-Nähkästchen

    Meine Post Its An meiner Wand hängen so einige Post Its. Genau auf Augenhöhe und so ausgerichtet, dass ich sie jeden Tag sehen muss, wenn ich am Schreibtisch sitze. Sie sollen mich an ein paar grundsätzliche Sachen erinnern, die ich beim Schreiben beachten möchte. Und wenn sie mir helfen, dann doch sicher auch anderen Autoren.      

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    Gesundheitliche Einschränkungen Jetzt hat es auch mich erwischt – Ich musste operiert werden. Nichts Ernstes, nur eine geplante OP am Fuß. »Alles gar nicht schlimm. Ich operiere Sie und danach tragen Sie sechs Wochen einen Spezialschuh. Eine Kleinigkeit.« Ja, so reden Ärzte. Das Dumme an der Sache, ich habe das geglaubt. Ich dachte tatsächlich, das wird ein Klacks. Ein paar Wochen humpeln und schon bin ich wieder auf dem Damm. Man muss wissen, ich wandere sehr gerne und bewege mich zum Ausgleich vom beruflichen Sitzen im Alltag viel. Wie sah die Realität aus? Bereits vor der OP fanden Voruntersuchungen statt. Nach der OP mehrfache Nachkontrollen in der Woche. Im Grunde…

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    Bewegtes Autorenleben Ein weitverbreitetes Phänomen und Schreckenszenario der Autorenwelt ist die Schreibblockade. Man hört und liest die schlimmsten Berichte darüber. Schriftsteller, die sonst wie am Fließband produzieren, stürzen kopflos in den Abgrund der Wortleere. Weißes Papier wird zum Synonym des Horrors und verfolgt die geplagten Schreibakteure bis in ihre Träume, vergrault ihnen den ruhigen Schlaf. Ratgeber, die dem entgegenwirken sollen, existieren wie Sterne am Himmel bei klarer Sicht. Doch jeder Autor sollte seinen eigenen Weg finden. Dazu bedarf es nicht viel. Man muss sich nur selbst ein wenig unter die Lupe nehmen. Mein Weg weg vom Schreibfrust ist und bleibt die Bewegung. Das klingt simpel und im Grunde ist es das auch. Ich habe festgestellt, dass mein Hirn nach längeren…

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    Sieben Tage in Schwarz & Weiß Heute lasse ich Bilder sprechen. Sieben Tage zeigen sieben Momente meines Lebens in Schwarz-Weiß. Keine Menschen, keine Erklärungen. Einfach nur sehen. Tag 1 Tag 2 Tag 3 Tag 4 Tag 5 Tag 6 Tag 7  

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    Mein Plan 2018 Ich bin mir unsicher, ob der Titel dieses Beitrags gut gewählt ist, denn ein echter Plan existiert nicht. Wie schon im letzten Jahr hängt ein Projekte-Planer über meinem Schreibtisch, der mir das Wichtigste für die nächsten vier Wochen aufzeigt. Ein Projekt steht seit November stets an erster Stelle. Mein Manuskript begleitet mich wohl doch länger als geplant. Doch zu meiner freudigen Überraschung entwickelte es sich in eine andere Richtung. Da sieht man mal, wie viel Wert man auf meine Pläne legen darf. Im Grunde kann ich mich aber nicht beschweren. Ich liebe es, wenn meine Geschichten ein Eigenleben entwickeln. Das macht das Schreiben spannend – ich weiß nie…

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    NaNoWriMo – Fazit Heute wird das zweite Türchen im Adventskalender geöffnet. Der November scheint damit in weite Ferne gerückt zu sein, doch ich arbeite weiter an meinem Projekt. Mit Stolz darf ich verkünden, dass ich (bis auf drei Tage, in denen mich meine Gesundheit zum Ausruhen zwang) täglich an meiner neuen Geschichte geschrieben habe. Das Wichtigste dabei: Ich habe ernsthaft an dieser Regelmäßigkeit Freude gefunden. Die beste Belohnung, die ich mir vorstellen kann. Unerwarteterweise, denn ich habe vorher keinen Plot ausgearbeitet, ergab sich ein weiterer Liebesroman. Wenn ich in meinem Rhythmus weiterschreibe, hoffe ich, die Rohfassung noch Ende des Jahres in den Händen zu halten. Mein Fazit zu dieser Schreibaktion:…

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    Mein persönlicher NaNoWriMo Der National Novel Writing Month findet seit dem Jahr 1999 statt. Es handelt sich hierbei um ein Schreibprojekt, an dem weltweit Autoren teilnehmen. Das Ziel liegt darin, in den 30 Tagen des Novembers einen Roman mit 50.000 Wörtern zu schreiben. Ob dabei die Qualität des Textes unter der Quantität leidet, ist umstritten. Es ist unwahrscheinlich, dass am Ende des Monats eine verlagsfertige Story steht. Darum geht es auch nicht. Viel mehr liegt der Sinn in diesem Wettbewerb darin, seine innere Stimme (den inneren Lektor) zu überlisten und täglich dem Schreib-Schweinehund den Kampf anzusagen. Genau das kann ich momentan sehr gut gebrauchen, da ich zwei kleinere Projekte zum Oktober abgeschlossen habe und nun…

  • Autoren-Nähkästchen

    Schreibzeit Was verbindet mich mit erstklassigen Schriftstellern, wie Ray Bradbury, Gore Vidal, C.S. Lewis, Leo Tolstoy und Virginia Woolf ? Ihre Aufstehzeit. Alle stehen wie, wenn man den Daten glauben darf, gegen 09:00 Uhr morgens auf. Leider ist nicht klar zu belegen, zu welcher Tageszeit diese beeindruckenden Persönlichkeiten ihre Werke geschrieben haben. Ich vermute aus eigener Erfahrung und dem relativ späten Aufstehen, dass sie am Abend oder in der Nacht ihre Kreativität auslebten. Da sich vor meinem Haus momentan (und wie es aussieht wohl auch noch die nächsten zwei Monate) eine Großbaustelle eingenistet hat, bleibt mir gar kein anderer Ausweg, als in der Nacht in die Tasten zu hauen. Natürlich gebe es…

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    Zeit für Fantasie Der Himmel strahlt sein hellstes Blau. Die Wolken schweben in perfekter Zuckerwatten-Formation. Der laue Sommerwind duftet betörend nach Vanille und nur das Summen der flauschig bestäubten Hummeln am Rhododendron kitzelt in den Ohren. Ich sitze mitten im Grünen und sauge die Szenerie in mich auf. Wenn man mich observieren würde, bliebe dem Beobachter nichts zu notieren, denn für Außenstehende muss es danach aussehen – Ich tue nichts. Wie gut, dass niemand in mein Inneres schauen kann. Dort springen meine Gedanken Trampolin. Hoch und ab, kreuz und quer – ein Ensemble wahrer Artisten aus Ideen. Möge es für Einige nach Langeweile aussehen, so fehlt dieses Wort für mich als Autor in meiner…

  • Autoren-Nähkästchen

    Neulich beim Friseur Wer hätte gedacht, dass dieser Tag das Potenzial eines Artikels in sich trägt? Vor allem wenn man bedenkt, wie reizlos er begann: Nicht gerade gut gelaunt (ja, die Meisten würden es sogar als mürrisch bezeichnen) registrierte ich bereits am frühen Morgen, dass ein weiterer unsagbar heißer Tag auf mich wartete. Meine geliebte Matratze, die mir in kalten Winternächten zuverlässig mollige Wärme spendete, transformierte sich zur Bratpfanne. Der Wetterbericht versprach, was ich längst witterte, Temperaturen weit über der 30° C-Marke. Was fiel diesem sogenannten Sommer ein? Erst blieb er praktisch aus, um dann auf dem letzten Drücker mit voller Wucht zu zuschlagen! Die kleinsten Handgriffe gestalteten sich zur…