• Aus meiner Feder

    Selbstvertrauen Ich bin auf der Suche Steht es in einem Buche Weiß nicht mehr ein noch aus Steck den Kopf in den Sand wie Vogel Strauß Ich bin auf der Suche Es steht in keinem Buche Wie ich mein Leben zu führen hab Die Antwort ist drauf gar ganz knapp Ich bin auf der Suche Lass die Finger von dem Buche Nur ich allein kenne mein Ziel Um sich gut zu fühlen, braucht es nicht viel Ich bin auf der Suche Schreibe mir selbst ein Buche Ich bin ich, ohne Bedenken Ich werde mir selbst mein Herz mir schenken    

  • Aus meiner Feder

    Tanz der Knospen Alles auf Anfang, alles auf neu Langsam und bedächtig sieht man sie aufblitzen Wie ein Rehkitz, zart und scheu Zeigen nur vereinzelt, was sie besitzen Trau dich, meine Schöne, trau dich nur Ohne Zwang, ohne zu müssen Komm und spür die Temperatur Das Licht will dich küssen Präsentiere deine volle Pracht Deine Bühne ist der Garten Das Frühjahr ist erwacht Farbenspiel beginnt mit allen Blütenarten      

  • Autoren-Nähkästchen

    Der lange Weg zur Veröffentlichung In letzter Zeit häufen sich die Mails mit Anfragen zum Thema „Was mache ich mit meinem Manuskript?“ Für mich die perfekte Gelegenheit eine Kurzfassung meiner Weggestaltung zum eigenen Buch wiederzugeben. Ich möchte noch darauf hinweisen, dass jeder Autor ein wenig anders vorgeht. Vorab möchte ich allen gratulieren, die es geschafft haben, eine Geschichte fertig zu schreiben. Darauf darf man zurecht Stolz sein. Meine Schritte Die Rohfassung meiner Geschichte ruht ein paar Wochen. Dann geht es ans Überarbeiten. Dieser Prozess nimmt bei mir enorm viel Zeit in Anspruch. Wieder und wieder überarbeite ich die letzte Fassung, streiche Stellen, füge neue Szenen ein, ändere Dialoge und widme mich gezielt den einzelnen…

  • Autoren-Nähkästchen

    Die Stimmen in meinem Kopf Im Kindesalter hat sich wohl jeder mit imaginären Freunden unterhalten und gespielt. Wenn ich mich daran zurückerinnere, überkommt mich ein wohliges Gefühl. Das war der Startschuss für meine Figuren, ohne das ich es geahnt hätte. Sie begleiteten mich einfach durchs Leben. Keine Sorge, ich bin nicht verrückt. Doch es gab mir ein gutes Gefühl, wenn meine imaginäre Schwester mit mir Legohäuser baute. Mit ihr fing alles an. Hinzukamen kamen Freunde, weitere Familienangehörige und Personen, denen man auch sonst im realen Leben begegnet, wie beispielsweise die nette Verkäuferin, die einem ein Brötchen kostenlos über die Theke reicht oder der mürrische Kioskbesitzer, der das Geld stets zweimal nachzählt, wenn ein Kind bezahlte.…

  • Allgemein

    Liebe Politiker Aufwachen! Der Wecker, in Form der Präsidentenwahl hat Alarm geschlagen! Die Zeit ist reif, um den Kopf aus dem Sand zu ziehen! Diese Woche ist die Woche, in der Deutschland erwachsen werden muss. Ja, das Losreißen vom Rockzipfel Amerikas ist schwer – war es doch so bequem, nach dem großen Verbündeten zu schreien, wenn mal wieder Unheil drohte – so praktisch, die Verantwortung auf andere zu schieben –  kostengünstig obendrein. Mal ehrlich, wie groß muss der Zaunpfahl sein, damit ihr die unzufriedenen Bürger wahrnehmt? Die weltweite Politik ist nicht mehr repräsentativ! Es muss was Neues her, und zwar schnell! Nächstes Jahr ist Wahljahr in unserem Land. Und ratet mal: plumpe Wahlversprechen…

  • Zum Nachdenken

    Wegweiser Ich sitze im Auto und warte. Bis zu meinem Termin bleibt mir noch eine halbe Stunde. Draußen herrschen angenehme dreiundzwanzig Grad. Von meinem Platz aus, beobachte ich fünf ältere Menschen. Sie sitzen sonnengeschützt vor ihrem Altenheim unter einem verwitterten Vordach. Keiner von ihnen spricht – Sie vegetieren einfach vor sich hin. Zwei Seniorinnen teilen sich eine unbequem aussehende Plastikbank. Die größere Dame von beiden schaut sich in regelmäßigen Abständen um. Ihr Blick wandert von rechts nach links und wieder zurück. Die Kleinere starrt durchgehend auf ihre Füße. Die ihnen gegenüberstehenden Stühle besetzen ebenfalls zwei Rentnerinnen. Die Frau im geblümten Rock guckt in die Ferne. Geistesabwesend beschäftigt sie ihre Finger…

  • Zum Nachdenken

    Zeit, unser kostbarstes Gut Vor ein paar Tagen wurde ich auf Veränderung angesprochen. Speziell ging es um die menschliche Veränderung, die jeder Einzelne von uns durchlebt. Oft fällt die Veränderung so stark aus, dass Beziehungen auf der Strecke bleiben. Noch vor einem Jahr kannte man eine Person, wie seine eigene Westentasche und im nächsten Moment trudeln Unterhaltungen in die Weißt-du-noch-damals-Spirale. Warum passiert so etwas? Die Antwort: Man teilt sich eine Vergangenheit- eine gemeinsame Gegenwart fehlt. Die Zeit ist zu knapp, um sich mit den neuen Facetten des Anderen anzufreunden. Mit einem Wimpernschlag wird ein Freund oder ein Angehöriger zu einem Fremden. In dieser Situation muss man sich fragen, ob ein…